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Willkommen beim Strafverteidiger-Wiki
Mehr als 80.000 Besucher und über 800.000 Seitenaufrufe - Vielen Dank für Ihr Interesse!

Ich begrüße Sie auf den Seiten des Strafverteidiger-Wikis.
Dies ist ein Projekt für Strafverteidiger. Die Idee ist ein Wikipedia für Strafverteidiger einzurichten, also von Strafverteidigern für Strafverteidiger.
Ziel ist es gemeinsam eine Art Gemeinschaftskommentar, Formularsammlung und Entscheidungssamlung zu erschaffen, die kostenlos, umfangreich und höchstaktuell ist. Wenn, wie bei Wikipedia, viele Strafverteidiger mitarbeiten, bedeutet das für jeden Einzelnen einen geringen Arbeitsaufwand und dennoch im Großen ein gewaltiges Werk. Anders als in Aufsätzen, können auch Ideen und "Denkgerüste" eingestellt werden, die in zusammenarbeit mit den anderen Autoren zu einem hilfreichen Handwerkszeug wachsen können.

Interessierte Autoren die gern mitwirken wollen, kontaktieren mich am Besten per E-Mail oder Telefon.

Wichtig:
Beachten Sie bitte, dass manche Links auf auf kostenpflichtige Onlinedienste anderer Anbieter verweisen. wie z.B. auf "Strafrecht-Online", "Beck-Online", "Juris" oder Ähnliche. Ich habe leider noch keinen Weg gefunden, diese Links besonders zu kennzeichnen. Ich denke, dass diese Links trotzdem nützlich sind. Das Strafverteidiger-Wiki kann somit als Zentrale dienen, um von dort aus mehrere Datenbanken anzusteuern.
Nach Möglichkeit wird aber versucht, auf allgemein zugänglichen und kostenfreien Inhalt zu verlinken.

Ihr Sascha Petzold


Hier finden Sie Hilfe für Ihre ersten Schritte als Autor:
Neue Seite erstellenNeue Seiten in ArbeitBearbeitungshilfeSpielwieseHilfeTextbausteine


Inhaltsübersicht

Aufnahme der Zeugenvernehmung auf Tonband oder VideoEinspruch gegen Bußgeldbescheid mit AkteneinsichtsgesuchAblehnungsantrag zum Eröffnungsbeschluss wegen "Aussage gegen Aussage"Pflichtverteidigerbeiordnung ohne Gelegenheit zur Verteidigerauswahl, BeschwerdemusterAussetzungsantrag wegen unzureichender Vorbereitung des Verteidigers
  • Checklisten
  • Mandant & Geld
VollmachtHonorarNotwendige Verteidigung
  • Berufsrecht
Strafbarkeit des Strafverteidigers

AkteneinsichtBelehrungBegründungszwang für richterliche EntscheidungenBeschleunigungsgebot
BeweisverwertungsverboteBeweiswürdigungAussage gegen AussageIdentifizierungRekonstruktionsverbot
Dringender Tatverdacht • Haftgründe • Haftdauer • HaftbedingungenHaftbeschränkungen • Rechtsmittel • Besuchserlaubnis
DurchsuchungBeschlagnahmeErkennungsdienstliche MaßnahmenTelefonüberwachung
Ablehnungsantrag zum Eröffnungsbeschluss wegen "Aussage gegen Aussage"
Terminierung
BeschwerdeBerufungRevision • Rechtsbeschwerde • Wiederaufnahmeverfahren • VerfassungsbeschwerdeMenschenrechtsbeschwerde
Strafe • StrafzumessungKostenfolgenKompensationNebenfolgen des StrafverfahrensVermögensabschöpfung

Strafbefehlsverfahren • Privatklageverfahren • Beschleunigtes Verfahren • Unterbringungsverfahren • Bußgeldverfahren
Arbeitsstrafrecht • AusländerstrafrechtBetäubungsmittelstrafrecht • Insolvenzstrafrecht • JugendstrafrechtKapitalstrafrecht • Korruptionsstrafrecht • MedizinstrafrechtSexualstrafrechtSteuerstrafrechtVerkehrsstrafrechtWirtschaftsstrafrecht
  • Weitere anwaltliche Tätigkeitsfelder im Strafrecht
ComplianceNebenklagevertreter • Zeugenbeistand • Anwalt vor dem Untersuchungsausschuss
Rechtsprechungsübersichten zum materiellen Strafrecht
Rechtsmedizin • Glaubwürdigkeitsbegutachtung • TäteridentifizierungRechtspsychologie • Rechtspsychiatrie • Blutspurenmusteranalyse

AufsätzeFestschriftenKommentareMonographienLiteratur im WebProzessberichte • Rechtspolitische Literatur • Videos im Web
  • Werkzeugkiste
Psychologie im Strafverfahren • Software für Strafverteidiger • Vernehmungslehre
JustizunrechtPolizei-GewaltSaif el Arab Gaddafi
  • Linkliste
Behörden • Staatsanwaltschaften • Gerichte • Vereinigungen

  • Sachverständige
  • Anwälte/Autoren

Aktuelle Mitteilungen zum 26. Juli 2016

Ines Hassemer: "Der so genannte Hackerparagraph § 202 c StGB - Strafrechtliche IT-Risiken in Unternehmen"
"Unschuldig verurteilt - In den Fängen der Justiz", eine MDR-Reportage vom 12.12.2012
Burchard, Dr. Christoph: " 'Räuber oder Gendarm?' Notwehr gegen unangekündigte Hausdurchsuchungen im Spiegel deutsch-amerikanischer Rechtsvergleichung"
Elsner / Steffen: "Vergewaltigung und sexuelle Nötigung in Bayern", 1. Auflage 2005
Prof Dr. Eckhart Müller: "Durchsuchung in der Rechtsanwaltskanzlei – Verhaltenshinweise"
Krumm, Carsten (RiAG): "Terminierung, Verhinderung und Terminsverlegung", StV 2012, 179
FBI: "Handbook of Forensic Services"
Leitfaden zum Datenzugriff (StA München I)

Neue Autoren

Rechtsanwalt Horst Wesemann ist Fachanwalt für Strafrecht in Bremen.
Rechtsanwalt Sascha Straube ist Fachanwalt für Strafrecht in München.
Rechtsanwältin Sabine Birken ist Rechtsanwältin in Münster.
Rechtsanwältin Wiebke Werner ist Rechtsanwältin in Düsseldorf und Essen.
Rechtsanwalt Florian Englert ist Rechtsanwalt in Schrobenhausen.
Rechtsanwalt Peter Strüwe ist Fachanwalt für Strafrecht und Verkehrsrecht in Essen.
Rechtsanwalt Jörg Jendricke ist Fachanwalt für Strafrecht in Amberg.

Neu eingestellte Entscheidungen

  1. Zu den Anforderungen an eine unabhängige Beschäftigung im Bauwesen.
  2. Die Anforderungen an die Selbständigkeit dürfen nicht überspannt werden.
  3. Zur europarechtskonformen Auslegung der Selbständigkeit.
  4. Die Frage ist ggfs. dem EuGH vorzulegen.
Eingestellt von Rechtsanwalt Sascha Petzold
  1. Anordnungen nach § 119 Abs. 1 StPO sind nur dann zulässig, wenn eine - durch konkrete Anhaltspunkte belegte - reale Gefahr für die in dieser Norm genannten Haftzwecke (Abwehr einer Flucht-, Verdunkelungs- oder Wiederholungsgefahr) besteht, der allein durch die Inhaftierung des Beschuldigten nicht hinreichend begegnet werden kann. Konkrete Anhaltspunkte dafür, dass der Zweck der Untersuchungshaft gefährdet ist, folgen nicht automatisch aus dem der Anordnung der Untersuchungshaft und ihrer Fortdauer zugrunde liegenden Haftgrund. In die Würdigung und Abwägung der tatsächlichen Umstände des Einzelfalls muss die durch die Inhaftierung des Beschuldigten veränderte Situation einbezogen und geprüft werden, ob die abzuwehrende Gefahr trotz der Inhaftnahme besteht und den Erlass einer Anordnung gemäß § 119 Abs. 1 StPO erfordert. Grundsätzlich kann auch ein Haftgrund, auf den der Haftbefehl nicht (mehr) gestützt ist, die Anordnung von Beschränkungen nach § 119 Abs. 1 StPO rechtfertigen. Allerdings müssen auch hier konkrete (neue) Anhaltspunkte für eine reale Gefährdung dieses Haftzwecks bestehen.
  2. Gemäß § 126 Abs. 2 StPO ist für Anordnungen nach § 119 Abs. 1 StPO nach Erhebung der öffentlichen Klage der Vorsitzende des erkennenden Gerichts, nicht die Kammer zuständig.
Eingestellt von Rechtsanwalt Sascha Petzold
  1. Zur Strafbarkeit eines Strafverteidigers, der richterliche Beschlüsse in öffentlicher Verhandlung kritisiert.
  2. Ist der Ermittlungsrichter doch nur "Urkundsbeamter" der Staatsanwaltschaft? - Eine Abänderung oder Ergänzung der vom Staatsanwalt unveränderlich vorgelegten Begründung von Durchsuchungsbeschlüssen unterbleibt in der Regel wegen hoher Arbeitsbelastung.
  3. Da die Eingangsvoraussetzung für bayerische Richter und Staatsanwälte bekanntermaßen hoch ist, entfällt die gesetzliche Begründungspflicht des § 34 StPO.
  4. Strafschärfend wirkt sich aus, dass der Angeklagte sich die Mühe machte, viele Entscheidungen des BVerfG zu zitieren, also nicht spontan seinen Ärger Luft gemacht hat.
Eingestellt von Rechtsanwalt Sascha Petzold
  1. In Umfangverfahren kann es geboten sein, den inhaftierten Angeklagten einen Laptop zum Aktenstudium zur Verfügung zu stellen.
  2. Der Laptop ist gegen Mißbrauch zu sichern und regelmäßig auf Mißbrauch zu untersuchen.
Eingestellt von Rechtsanwalt Sascha Petzold
  1. Der Verteidiger hat einen eigenen Anspruch auf eine willkürfreie Entscheidung über die Gewährung und Durchführung der Akteneinsicht.
  2. Die Verfassungsbeschwerde des Verteidigers ist ohne vorherige Revision zulässig.
  3. Das Rechtsschutzbedürfnis besteht fort, wenn eine Wiederholung der angegriffenen Maßnahme zu besorgen ist.
  4. Die Verteidigervollmacht bedarf grundsätzlich keiner Schriftform.
Eingestellt von Rechtsanwalt Sascha Petzold
  1. Auch bei einem beendeten Grundrechtseingriff hat der Betroffene Anspruch Anspruch auf eine angemessen zügige Entscheidung über dessen Rechtmäßigkeit.
  2. Diesem Feststellungsinteresse muss aber nicht mit gleicher Eilbedürftigkeit nachgekommen werden wie dem Anfechtungsbegehren, das sich gegen einen fortdauernden Eingriff richtet.Das Geheimhaltungsinteresse der Strafverfolgungsbehörden kann ein sachgerechter Verzögerungsgrund sein.
  3. Im Strafverfahren wirken Geheimhaltungsinteressen der Exekutive „in dubio pro reo” (vgl. BVerfGE 101, 106, 130), auch wenn sie rechtlich anerkannt oder gar geboten sind.
Eingestellt von Rechtsanwalt Sascha Petzold



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